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Ihre Unterstützung ist gefragt – Petition der WISO AG zum Erhalt der Bundeswasserstraßen in Brandenburg
– Frist bis zum 07.10.2016 –

Wie bereits oft an dieser Stelle berichtet, werden der Wassertourismus und die Wasserstraßen seitens des Bundes vernachlässigt, ja sogar ausgebremst. Um diesen Zustand erneut aufzuhalten, appelliert die WISO AG (Arbeitsgemeinschaft  Wasser-Tourismus-Initiative Brandenburg Süd-Ost) in einer Petition an den Deutschen Bundestag, den Wassertourismus in Brandenburg nicht auszubremsen und die Schleusenzeiten zu verlängern!

Hier können wir tatkräftig unterstützen! Auch wir können diese Petition mitzeichnen und um weitere Unterstützer werben. Lassen Sie uns die Chance nutzen! Interessenten können sich gern auf den ausliegenden Unterschriftenlisten verewigen oder Exemplare zur Weitergabe mitnehmen. Vielen Dank!

Wassersport, Foto: RR

Wassersport, Foto: RR

Worum geht es?

Die Arbeitsgemeinschaft Wasser-Tourismus-Initiative Brandenburg Süd-Ost (WISO AG) fordert in einer Petition an den Deutschen Bundestag nutzerfreundlichere Öffnungszeiten der Schleusen in der Region südöstlich von Berlin. Stark frequentierte Schleusen in Wendisch Rietz, Füstenwalde und Wernsdorf schließen jetzt teilweise bereits um 18 Uhr. Bei Touristen, die mit Kanu, Floß und Hausboot in der wasserreichen Region unterwegs sind, sorgen die verkürzten Schleusenzeiten für jede Menge Verdruss.

Die Arbeitsgemeinschaft Wasser-Tourismus-Initiative Brandenburg Süd-Ost setzt sich daher für verlängerte Schleusenzeiten bis Sonnenuntergang ein – in den Sommermonaten. Die Petition fordert weiter, dass die Wasserstraßen von der Bundesregierung gleichrangig behandelt werden. Künftig will der Bund beim Unterhalt der Wasserstraßen unterscheiden, ob eine Wasserstraße dem Güterverkehr oder der Freizeitschiffahrt dient.

Der Wassertourismus sowie die Sport- und Freizeitschifffahrt tragen in den etablierten Wassertourismusdestinationen erheblich zur regionalen Wertschöpfung bei, so die Vertreter der WISO AG. Der Bund müsse sich daher seiner Rolle als Partner des Wassersports und des Wassertourismus in Deutschland bewusst werden.

Die Petition kann bis zum 07. Oktober 2016 ONLINE auf den Internetseiten des Deutschen Bundestages unterzeichnet werden.
Listen und weitere Informationen finden Sie bei der Arbeitsgemeinschaft Wasser-Tourismus-Initiative Brandenburg Süd-Ost (WISO AG).

20. Internationale Oder/Havel-Colloquium

Das diesjährige Internationale Oder/Havel-Colloquium fand am 23.06.2016 in Slubice statt.
Die vollständige Veranstaltungsdokumentation finden Sie im „Archiv“.

Verhalten optimistisch zeigten sich die Teilnehmer des 20. Internationalen Oder/Havel-Colloquiums am 23.06.2016 im Collegium Polonicum der Europa-Universität in Slubice. Das Abkommen, das am 27.04.2015 in Warschau unterzeichnet worden war und das 22.10.2015 in Kraft trat, könnte der Startschuss einer neuen engeren deutsch-polnischen Zusammen-arbeit für die anstehenden Aufgaben sein, wurde sowohl von deutscher als auch von polnischer Seite betont.

Przemysław Żukowski, Polnisches Ministerium für See- und Binnenschifffahrt Quelle: B.Richter

Dazu gehört der Hochwasserschutz. Besonders für das Wintereis muss der Eisaufbruch für Eisbrecher gesichert sein. Außerdem soll der Dammsche See bei Stettin durch Ausbaggerung den Abfluss des Wassers verbessern. „Die im Abkommen vorgesehene Ausbaggerung der Klützer Querfahrt, die Fluss-/Seeschiffen die Fahrt bis zum Hafen Schwedt/oder ermöglicht, muss unbedingt vorgezogen werden“, fordert der stellvertretende Vorsitzende des Odervereins Horst Linde vor mehr als 40 Zuhörern.
Die Beseitigung der flachen Stellen auf der Stromoder wiederum würde weitaus verlässlicher als bisher für Großraum- und Schwerguttransporte sorgen. „Die Ladung ist vorhanden, die Binnenschifffahrt könnte sie übernehmen, wenn das Wasser auf dem Fluss das zulässt“, bekräftigte Robert Kopa von der BEST Logistics Sp. z o.o. in Stettin.
Dass Polen durchaus gewillt ist, der Binnenschifffahrt zu einer Renaissance auf der Oder zu verhelfen, zeigten die Ausführungen des Vertreters des polnischen Ministeriums für maritime Wirtschaft und Binnenschifffahrt Przemyslaw Zukowski. Er stellte im Rahmen des Colloquiums konkrete Projekte für die Verbesserung im Flussgebiet der Oder vor.

Die vollständige Veranstaltungsdokumentation finden Sie im „Archiv“.

Einen Überblick über die letzen 20. Colloquien haben wir anlässlich des Jubiläums für Sie zusammengestellt.  Zusammenfassung

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Bundesverkehrswegeplan 2030
Der Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes 2030 ist Mitte März 2016 veröffentlicht worden. Zu den Wasserstraßen im Osten Deutschlands ist festzustellen, dass erfreulicherweise der Teltowkanal zur Netzkategorie C gehört und die Havel-Oder-Wasserstraße in den Vordringlichen Bedarf aufgenommen worden ist. Vordringlicher Bedarf bedeutet, dass es weitere Ertüchtigungsmaßnahmen bis 2030 geben wird. Der Ersatzneubau der Schleuse Kleinmachnow und die Spree-Oder-Wasserstraße sind zwar in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen worden. Für diese Bauwerke wurde nur ein weiterer Bedarf festgestellt. Das bedeutet, dass nicht vor 2030 mit Baumaßnahmen begonnen wird, sofern keine Gefährdungen an den Bauwerken eintreten.
Insgesamt stellt der Bundesverkehrswegeplan die Schifffahrt im Osten Deutschlands nicht zufrieden. Der Oderverein hat eine Stellungnahme erarbeitet und dem Bundesverkehrsministerium in Berlin zugeleitet. Von besonderer Bedeutung darin sind die Forderungen nach den vorgezogenen Ersatzneubauten für die Schleusen Kleinmachnow und Fürstenwalde sowie die Einstufung der Spree-Oder-Wasserstraße in die Kernnetzkategorie C.
Mit schlicht gesagt großer Verwunderung hat die interessierte Wirtschaft im Bundesverkehrswegeplan auf die Kosten-Nutzen-Untersuchung für den Ersatzneubau der Schleuse Fürstenwalde/Spree geschaut, der unter dem Faktor 1 liegen soll, obwohl Gutachten vorliegen, die einen Faktor 9 aufweisen. Mit einem einfachen „Taschenspielertrick“ hat das Ministerium alle bereits bestehenden und ausgebauten Schleusen in der Spree-Oder-Wasserstraße in die Kosten-Nutzen-Betrachtung einbezogen, die bei Schleusenparametern der Wasserstraßenklasse V natürlich erneut ausgebaut werden müssten, was den gesamten Aufwand enorm in die Höhe treibt. Die verladende Wirtschaft und die Binnenschifffahrt sind davon ausgegangen, dass allein die Schleuse Fürstenwalde/Spree ersetzt wird, was mit einem vertretbaren finanziellen Aufwand möglich wäre. Die Veränderungen an den übrigen Schleusen sind von niemandem jemals gefordert worden. Die Zustand der Wasserstraße lässt unter den gegebenen Bedingungen wirtschaftliche Transporte zu, wenn der Ersatzneubau der Schleuse Fürstenwalde/Spree realisiert wird.
Mittlerweile ist der Bundesverkehrswegeplan 2030 überarbeitet und von der Bundesregierung beschlossen worden. Änderungen an den von uns kritisierten Bewertung der Schleusenvorhaben gab es nicht, demnach ist vor dem Jahr 2030 nicht der mit Planung und Realisierung der Bauvorhaben an den Schleusen Kleinmachnow und Fürstenwalde/Spree zu rechnen.

Der Verein setzt sich weiter für einen deutlich früheren Baubeginn ein, um die Perspektive für die Binnenschifffahrt und den Wassertoursimus in der Region langfristig zu sichern

Stellungnahme des Odervereins zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030

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125 Jahre Oder-Spree-Kanal

Am 01.05.2016 war es so weit. Der Oder-Spree-Kanal begeht den 125.Jahrestag der Eröffnung des Kanals. Im Rahmen des Oder-Spree-Kanal-Jubiläums hat die Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg – in Zusammenarbeit mit unserem Verein – am 10.05.2016 eine deutsch-polnische Wassertourismuskonferenz in Eisenhüttenstadt veranstaltet. Einen kurzen Rückblick finden Sie hier.

Informationen rund um das Jubiläum des Oder-Spree-Kanals, wie zur Geschichte des Kanals, zu aktuellen Veranstaltungen und vielem mehr finden Sie beim Tourismusverband Seenland Oder-Spree unter: http://www.seenland-oderspree.de/Reisefuehrer/125-Jahre-Oder-Spree-Kanal .

Die Märkische Oderzeitung (MOZ) hat am 14. Mai 2016 auch eine interessante Sonderbeilage der Zeitung zum Kanal-Jubiläum des Oder-Spree-Kanals herausgegeben.
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Fahrgastschifffahrt auf der Oder

Zefir in Eisenhütttenstadt

Zefir in Eisenhütttenstadt Foto: RR

Die „Zefir“ verkehrt auch in diesem Sommer wieder auf der Oder. Besonders im letzten Jahr mussten auf Grund des fehlenden Fahrwassers viele Fahrten ausfallen. Es bleibt zu hoffen, dass diese Saison wie vorgesehen durchgezogen werden kann. Den Fahrplan und die Fahrpreise finden Sie unter www.odra2014.pl/Files/files/Zefir-2016-DE-v2.pdf .


Wollen Sie mehr über uns erfahren, dann finden Sie hier den Informationsflyer des Vereins.

Flyer